
BGM-Dashboard: Alle KPIs auf einen Blick für die Geschäftsführung
Welche KPIs ein BGM-Dashboard wirklich braucht
Viele BGM-Verantwortliche sammeln Daten in verschiedenen Tools und Tabellen – Krankenstand hier, Teilnehmerzahlen dort, der Reifegrad irgendwo in einer Präsentation. Das Problem: Wenn Daten nicht zusammenspielen, bleibt das große Bild unklar. Ein BGM-Dashboard bringt die wichtigsten Kennzahlen an einem Ort zusammen.
Die fünf Kern-KPIs, auf die es ankommt:
**1. Krankenstand (%)** – Die Basismetrik jedes BGM. Wichtig ist nicht nur der aktuelle Wert, sondern der Trend: Ist er rückläufig? Gibt es saisonale Ausschläge? Im Vergleich zum Branchendurchschnitt gewinnt die Zahl erst richtig an Aussagekraft.
**2. BGF-Score** – Eine aggregierte Bewertung der laufenden Maßnahmen: Wie viele sind aktiv, wie ist die Beteiligungsquote, wie ist die Teilnehmerzufriedenheit? Dieser Score zeigt auf einen Blick, ob das BGF-Programm läuft oder stagniert.
**3. BGM-Reifegrad** – Wo steht die Organisation insgesamt? Der Reifegrad bewertet Strukturen, Führungskultur, Angebote und Wirksamkeit. Er verändert sich langsam – daher reicht eine quartalsweise Aktualisierung.
**4. Maßnahmenfortschritt** – Wie viele geplante Maßnahmen sind umgesetzt, wie viele in Vorbereitung, wie viele hängen fest? Diese Kennzahl zeigt, ob BGM im Alltag wirklich gelebt wird.
**5. Zeitinvestment** – Wie viele Stunden fließen pro Woche oder Monat ins BGM? Diese Zahl hilft, den Ressourceneinsatz zu rechtfertigen und Engpässe frühzeitig zu erkennen.
Optional sinnvoll: Mitarbeiterzufriedenheit mit BGM-Angeboten (aus Pulsbefragungen) und Reichweite (Anteil der Belegschaft, die mindestens ein Angebot genutzt hat).
Wie du das Dashboard GF-tauglich machst
Ein Dashboard für dich selbst hat andere Anforderungen als eines für die Geschäftsführung. GF-Reports müssen drei Fragen beantworten: Was kostet das BGM? Was bringt es? Und was kommt als nächstes?
Dafür gilt: Weniger ist mehr. Führungskräfte brauchen keine Detaildaten – sie brauchen Ampeln. Grün heißt: auf Kurs. Gelb heißt: Handlungsbedarf. Rot heißt: Eskalation nötig. Wenn dein Dashboard diese drei Zustände für die fünf Kern-KPIs abbildet, hast du alles, was eine GF-Präsentation braucht.
Zwei weitere Elemente machen den Unterschied: Trends und Vergleiche. Ein Krankenstand von 5,2 % sagt wenig. Derselbe Wert, drei Punkte unter dem Vorjahreswert und 0,8 Punkte unter dem Branchendurchschnitt, ist ein starkes Argument. Bau diese Kontextualisierung direkt ins Dashboard ein – dann sparst du dir ausführliche Erläuterungen im Report.
Definiere außerdem einen festen Reporting-Rhythmus: Monatliches Update für dich, quartalsweiser GF-Report. Wer ad hoc reportet, verliert den roten Faden.
EasyBGM: Dashboard und GF-Report aus einer Hand
EasyBGM bildet genau diesen Workflow ab. Das Dashboard zeigt Krankenstand, BGF-Score, Reifegrad, Maßnahmenfortschritt und Zeitinvestment in einer Ansicht – mit Trendpfeilen und Branchenvergleich wo verfügbar. Du pflegst keine Daten manuell ein; sie entstehen als Nebenprodukt deiner täglichen Arbeit im Tool.
Für den GF-Report exportierst du mit einem Klick eine aufbereitete Übersicht, die Ampelstatus und Kerntrends auf einer Seite zusammenfasst. Kein Excel, kein Copy-Paste, kein Formatieren. Der Aufwand für einen vollständigen Monatsbericht liegt realistisch bei 15 Minuten – wenn die Daten laufend gepflegt wurden.
So setzt du es um
- 1BGM-Dashboard in EasyBGM aufrufen: Öffne das Dashboard in EasyBGM und verschaffe dir einen ersten Überblick über die bereits verfügbaren Kennzahlen. Prüfe, welche Daten bereits vorhanden sind und wo noch Lücken bestehen.
- 25 Kern-KPIs festlegen und Datenbasis prüfen: Entscheide, welche fünf Kennzahlen für euer Unternehmen am relevantesten sind. Krankenstand und Maßnahmenfortschritt sind Pflicht; BGF-Score, Reifegrad und Zeitinvestment ergänzen das Bild. Prüfe für jeden KPI, ob die Datenbasis vollständig ist.
- 3Fehlende Daten einmalig nachtragen: Trage vorhandene Historiedaten nach – insbesondere den Krankenstand der letzten 12 Monate und bereits abgeschlossene Maßnahmen. Das ist einmaliger Aufwand und bildet die Basis für aussagekräftige Trends.
- 4GF-Report-Rhythmus definieren: Lege fest, wann und in welchem Format die Geschäftsführung über BGM-Kennzahlen informiert wird: monatlich, quartalsweise oder anlassbezogen. Trage den ersten Report-Termin in deinen Kalender ein und erstelle den Export-Template in EasyBGM.
- 5Dashboard-Routine etablieren: Reserviere 15 Minuten pro Woche für die Dashboard-Pflege: neue Maßnahmen eintragen, Krankenstandsdaten aktualisieren, Notizen zu Ausreißern hinterlegen. Nach vier Wochen läuft die Routine von selbst.
Was du brauchst
- Aufwand
- unter 30 Min.
- Kosten
- 0 €
- Dauer
- 2 Wochen
- Setup
- 20 Min.
- ✓ Alle BGM-Kennzahlen zentral an einem Ort – kein Suchen in verschiedenen Tabellen und Tools
- ✓ GF-Reports in 15 Minuten statt mehrerer Stunden – aufbereitete Ampel-Ansicht statt manuelles Formatieren
- ✓ Trends sichtbar machen: Krankenstand, Maßnahmenfortschritt und BGF-Score über Zeit vergleichbar
- ✓ Ressourceneinsatz transparent rechtfertigen – Zeitinvestment und ROI auf einen Blick für Budgetgespräche
Förderfähig: bis 600 € steuerfrei
Als Teil eines strukturierten BGM-Prozesses ist diese Maßnahme nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei — den Prozess bringt BGF-Kompass mit. Zertifizierte Angebote (z. B. von Upfit) bezuschusst zusätzlich die Krankenkasse nach § 20b SGB V.
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